Darf ich mal Ihren Arztausweis sehen..?

ArztausweisEs ist Samstag vormittag. Die Sonne scheint durch die Schaufensterscheiben herein. Ich schaue durch gleiche hinaus. Es ist wenig los, und statt mich sehr intensiv und voller Elan mit der anliegenden Bürokratie auseinanderzusetzen, träume ich ein wenig parallel davon, am Strand des nahegelegenen Sees zu liegen und die neue, vom Hersteller über das grüne Gras gelobte Sonnenschutzcreme LSF50+ einem intensiven Test auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu unterziehen. Gerade sinniere ich darüber, ob ich durch das Schließen meiner Augen die Studie zumindest einfach verblinden kann, als – DingDong – ein dynamischer und selbstsicherer junger Mann vor die Apo-Theke tritt.

„Guten Tag! Was kann ich für Sie tun?“
„Guten Tag! Ja, ich hätte gern eine Schachtel Prednisolon 50mg 10 Stück bitte!“
Nun, Prednisolon ist ein stark wirksames Glucocorticoid, ein Hormon, welches unter anderem Entzündungsreaktionen sehr stark unterdrückt. Nun unterliegen alle Arzneistoffe mit hauptsächlich hormoneller Wirkung in Deutschland der Verschreibungspflicht, und das aus gutem Grund. Im Falle von Prednisolon kann es im Missbrauchsfall nicht nur zu so ungünstigen Nebenwirkungen wie dem Cushing-Syndrom kommen, man kann bei falscher Anwendung auch ohne Schwierigkeiten eine Nebenniereninsuffizienz konstruieren. Das ist zwar – bei halbwegs korrekter Anwendung – unwahrscheinlich, aber ich habe schon so einiges erlebt. Außerdem stehen Corticoide in verschiedenen Doping-Listen.

„Das ist jetzt nicht ganz so einfach, denn Prednisolon ist verschreibungspflichtig, wissen Sie?“
Ja, sicher weiß ich das. Ich brauche das gegen meine Pollenallergie. Ist aber halb so schlimm, mir können Sie das so geben, ich bin ja Arzt.“
Prednisolon wird sicherlich die Pollenallergie zurückdrängen. Aber in dieser Dosierung? Der junge Mann hat keine roten Augen, keine triefende Nase, keinen Ausschlag quer über die sichtbaren Hautteile, kratzt sich nicht und wirkt insgesamt sehr entspannt. Mit dieser Dosierung kommt es mir so vor, als wolle er bei dieser Erklärung nicht mit einer Kanone auf Spatzen schießen, sondern mit dem „Mörser Karl“. [1] Aber die wirklich spannende Aussage in dem Satz kam zum Schluss. „Arzt“ ist genau wie „Apotheker“,  oder „Wirtschaftsprüfer“ eine geschützte Berufsbezeichnung, und wenn man die ohne die passende Grundlage benutzt, kann sehr schnell ein „Rechtsanwalt“ vorbeikommen, und einem viel Ungemach bereiten.

„Das ist überhaupt kein Problem.“, lächele ich ihm entgegen. „Lassen Sie mich einfach einen Blick in Ihren Arztausweis werfen, und schon ist alles geritzt.“
„Arztausweis? Was ist das denn? Ich habe hier eine Visitenkarte.“ Sagts, greift in seine Geldbörse, und zückt ein bunt bedrucktes Stück Papier der Gewichtsklasse 240g/m².
Nun, ein Arztausweis ist ein graues, 2x gefaltetes Stück dünne Pappe, die nicht nur einen Haufen Angaben wie Namen, Adresse und Geburtsdatum, sondern auch ein Lichtbild und einen schicken und amtlich aussehenden Stempel der ausstellenden Ärztekammer enthält. [2] Die mir hiermit überreichte Visitenkarte enthält auch nette Angaben. Inhaber ist Herr Müller-Meier-Maximilian, angestellter Arzt in der Praxis von Prof. Dr. Hübner und Dr. Dr. Hesselwich, mit Sitz in einer Großstadt mindestens 500km weit weg. Ich drehe die Visitenkarte zwischen meinen Händen, und gehe zu einem internetfähigen Computer, um mal zum Spaß an der Freude nach der Praxis im „Örtlichen“ zu fahnden. Kein Treffer. Auch die der Rückwärtssuche der Telefonnummer bei der Konkurrenz zeigt kein Ergebnis. Eine Geheimnummer für eine Geheimpraxis? Also entweder ist diese Praxis ein echter Geheimtip, oder da wurde sich auf die Behandlung von Diplomaten und Terroristen spezalisiert. Unschlüssig greife ich zum Telefonhörer.

„Sie brauchen da gar nicht anzurufen, da ist Samstags sowieso niemand! Nun haben Sie sich nicht so, ich bin schließlich Arzt!“
Höre ich da Missfallen und Zeitdruck in der Stimme? Ich wähle die Nummer, und höre ein Klingelzeichen nach dem nächsten. Kein Anrufbeantworter, der die Öffnungszeiten verkündet. Aber immerhin auch kein „Kein Anschluss unter dieser Nummer“.

„Tut mir leid, aber die Visitenkarte reicht mir nicht. So wird das nichts mit uns. Ich kann Ihnen alternativ Cetirizin oder Loratadin in Tablettenform anbieten, oder in Augentropfen und Nasenspray mit Cromoglicinsäure oder Azelastin. Mehr geht nicht.“ [3]
„Ich bin Arzt! Das Zeug, das sie mir anbieten, hilft mir alles nicht. Nun haben Sie sich nicht so. Schauen Sie auf meine Visitenkarte. Das kann doch nicht so schwer sein!“, kommt es nun wesentlich ungehaltener vom jungen Mann.
Nun, in so einem Fall hilft immer, nochmals in sich zu gehen. Die AMVV [4] regelt ziemlich klar, wie ich sowas handhaben muss. Da heißt es in §4 Absatz 2 Satz 1: „Für den Eigenbedarf einer verschreibenden Person bedarf die Verschreibung nicht der schriftlichen oder elektronischen Form.“ Soweit, so gut. Blöder Weise heißt es dann in Satz 2 „Der Apotheker hat sich über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit zu verschaffen.“ Wenn der Wasserableser kommt, will ich von dem eine Art Dienstausweis sehen. Wenn ein Polizist meine Personalien sehen will, möchte ich gerne seinen Dienstausweis begutachten. Wenn ein Zivil-Kotrolleur in der S-Bahn meinen Fahrschein prüfen möchte, hält der mir unaufgefordert seine Identifikationskarte unter die Nase. Und wenn der Hausarzt aus der Praxis gegebüber vor die Apo-Theke tritt, identifiziere ich ihn in der Zwischenzeit auch ohne Arztausweis. Aber für einen mir unbekannten Arzt reicht eine Visitenkarte?

„Nun machen Sie endlich, ich will weiter!“
„Seien Sie mir nicht böse. Aber so eine Visitenkarte bastel ich ihnen in 10 Minuten mit CoralDraw6 und einen fotofähigen Tintenstrahldrucker. Und auch das Papier bekomme ich Bogenweise in der Druckerei um die Ecke. Ihre Praxis habe ich im Telefonbuch nicht gefunden. Und unter der Nummer meldet sich niemand. Ich kann Ihnen nicht helfen.“ [5]
„So etwas ist mir bisher nicht untergekommen! Ich bin doch Arzt! Also sowas…“ Sprichts. Dreht sich um. Und geht forschen, dynamischen, aber nun sehr säuerlichen Schrittes Richtung Ausgangstür.
„Ein schönes Wochenende noch. Auf Wiedersehen.“, schicke ich noch freundlich hinterher, aber es ist wohl nicht mehr angekommen, denn in diesem Augenblick ist er  – DingDong – schon durch die Tür getreten.

Ich setze mich an meinen Schreibtisch, rücke die BtM-Kartei zurecht, in der ich noch schreiben muss, suche meinen Kugelschreiber mit roter Mine, der immer zum verschwinden neigt, und frage mich, wie diese Arztpraxis wohl reagieren würde, wenn ich mit einer Visitenkarte, auf der ich mich als angestellter Apotheker der AOK niedergeschrieben habe, Einblick in die Krankenakte von Frau Jane Doe verlangen würde, weil da Unklarheiten in der Verschreibung von Arzneimitteln aufgetreten sind. Die Sonne blendet mich, als ich in derlei Gedanken versunken meinen Blick Richtung Decke schweifen lasse. Ich reiße mich zusammen. Der Ernst des Lebens und des Berufs geht weiter.

——————————————————

[1] Es gibt tatsächlich Allergiker, die ständig mit recht hohen Dosen Prednisolon in der Tasche durch die Landschaft laufen. Dabei handelt es sich meist um Menschen mit einer Bienen- oder Wespengiftallergie, für die ein einziger Stich lebensbedrohlich sein kann. Und meist haben diese auch noch eine Einmal-Notfall-Ferigspritze an Körper, um sich solange am Leben zu erhalten, bis der Notarzt eintrifft.
[2] Seit 2011 gibt es Arztausweise auch als schickes Stück Scheckkarte in Plastik gepresst, jedoch auch mit Lichtbild und anderen Angaben darauf. Die Gültigkeit beträgt 5 Jahre, so dass das Lichtbild nicht so alt ist wie jenes in meinem rosa Führerschein.
[3] In der Zwischenzeit gibt es auch einen freiverkäuflichen Beclomethason-Nasenspray. Aber den gab es damals noch nicht.
[4] Arzneimittelverschreibungsverordnung
[5] Und wenn ich schon dabei bin, mache ich mir mit wenigen Klicks gleich noch ein paar Visitenkarte als Jurist und als Pan-Am-Pilot, und als Name wähle ich „Frank William Abagnale, Jr.“ (Den findet man hier und hier.)

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14 Gedanken zu „Darf ich mal Ihren Arztausweis sehen..?

  1. Richtig reagiert.
    Übrigens finde ich das toll, dass auf Euren Arztausweisen ein Foto drauf ist. Bei denen in der Schweiz (die sind zwar modern im Kreditkartenformat aus Plastik) ist keines drauf. Weshalb ich neben dem Ausweis auch meist noch einen normalen Ausweis dazu-verlange. Ausweise kann man nämlich verlieren. Die meisten Ärzte verstehen das auch.

    • Ein herzliches Willkommen erst einmal derjenigen, die mich zum reichlichen mitlesen in Blogs, und letzhin auch zum Selbstversuch an solch einem gebracht hat. Mein großes Vorbild. 😉

      Ja, die Fotos in den deutschen Arztausweisen sind sehr praktisch. Aber frag nicht nach den „Mitgliedskarten“ meiner Apothekenkammer. Das Ding hab ich zwar auch immer bei mir, aber um so ein Teil selbst zu bauen, brauch ich wahrscheinlich nur eine Schreibmaschine… Als ich mal bei einem Kollegen im Urlaub 10ml „Wasserstoffperoxid-Lösung 30%“ erwerben wollte – und das war noch vor der Gefahrstoff-Verbotsverordnung und Grundstoffüberwachungsgesetz – und das Teil zeigte, um mir die Belehrung zu ersparen, konnte der nur ungläubig auf diesen Schnipsel Papier ohne jede Aussagekraft starren… 😀

      • Wie sieht das eigentlich aus mit Natriumpersulfat und Natriumhydroxid?
        Wollte in einer Apotheke eine kleine Menge kaufen um Platinen zu entwickeln, wollten die nicht verkaufen, haben mir aber den Preis genannt. Bei normalen Versandhäusern im Internet hätte ich für den Preis Kilos einkaufen können, hab dann einfach die kleinste VPE genommen.

      • Nun, Chemikalen unterliegen verschiedenen Gesetzen. Dazu muss man sagen, dass eine Apotheke umfangreiche Dokumentationen der „Sicherheitsberatung“ durchführen muss. Außerdem verkaufen viele Apotheken nur sehr kleine Mengen Chemikalien – also 1kg eingekauft, 100g verkauft, und den Rest teuer entsorgt. Alles Dinge, die sich der Versandhandel erspart. Auch bei Dingen wie den GÜG und der GefahrstoffVerbotsV bekleckert sich der Versandhandel nicht mit Ruhm, aber der Pharmazierat schaut sich sehr genau meine Dokumentationsbücher an.

        Auch mir ist ein Vorgehen, mit NaOH und Na2S2O8 (ein sehr starkes Oxidationsmittel) Platinen zu ätzen, nicht geläufig. Wenn ich dazu nichts auf die Schnelle recherchieren kann – der Kaufwillige mit keine Fachliteratur präsentiert oder mir beweist (z.B. via Gewerbeschein), dass er sich damit auskennt, lehne ich das Geschäft dankend ab. Zu viel Risiko für zu wenig Rohgewinn. Aber viele gehen sowieso schon aus dem Laden, wenn ich sage, ich muss für meine Buchführung die Ausweisdaten übertragen… 😉

        Siehe auch meinen Artikel Explasions-Motor.

      • Das NaOH wird als Entwickler verwendet, damit wird nur der mit UV-Licht bestrahlte Photolack entfernt. In Rohrreinigungsmitteln ist es auch zu einem größerem Anteil enthalten. (Müsste mal die Konzentrationen vergleichen, verdünne ja auch mit Wasser)

        Natriumpersulfat wird danach zum Wegätzen der Kupferschicht eingesetzt (Ebenfalls wieder mit Wasser verdünnt).
        Eisen (III) Chlorid würde auch gehen ist aber nicht so gut, ist sehr schlammig.
        Eine Alternative ist Salzsäure und Wasserstoffperoxid, das ist Industriestandard und noch besser, allerdings haben die auch Möglichkeiten das Chlor abzuführen und stehen in keiner grünen Wolke.

        Das mit dem Abgabenachweis ist mir bekannt, beim Onlinehandel muss ich ja auch meine Daten hinterlegen, sonst kommt das Päckchen nicht an. Gewerblich mache ich das nicht. Informationsquelle waren Anleitungen von Platinen Herstellern sowie verschiedene Fachforen. Ich konnte sogar die Reaktionsgleichung.

        Über die Problematik das die Apotheke 1kg kauft und dann auf einen Großteil des Zeugs sitzen bleibt. Habt ihr das eigentlich lagernd?

      • NaOH hab ich sicher ein paar Plätzchen rumliegen. Das wär wahrscheinlich auch weniger das Problem. Mit FeCl3 kenne ich das Platinenätzen auch, das könnte ich nachvollziehen. Dass ich Na2S2O8 dahabe, bezweifle ich schwer, und da würde ich echt erst mal ins Gesetz schauen, ob ich das einfach „so“ abgeben kann. Und H2O2-30% *hehe* da schlägt das GÜG zu, zumindest bei größeren Mengen (und wie viel das genau ist, definiert das Gesetz nicht). Salzsäure wäre nun gar kein Problem…

        Spannend ist bei den Versendern, dass die das offensichtlich nicht so ganz genau gemäß den Richtlinien für den Transport von Gefahrstoffen versenden, sonst würde das pro Artikel mindestens 50€ Versandkosten machen… Die Kurierdienste haben Gefahrstoffe nicht so gerne zwischen den „normalen“ Paketen…

  2. Gibt ja auch schon neuere Arztausweise im hübschen Plastikkartenformat.
    Immer geil, wenn der Inhaber aber aussieht wie ne wandelnde Leiche (weil krank, Schicht, Party) und mit dem Hochglanzschminkfoto nicht wirklich zur Deckung zu bringen ist. 😀

    Die ranzigen „Bibliotheksausweise“ von den Apothekerkammern sind iirc nicht offiziell, stimmt das noch? Und wer nimmt schon seine Approbation mit, um irgendwelche Sachkunde zu belegen…

    Einmal kam eine ältere Dame vom Kaffekränzchen gegenüber herein und wollte Codein. Auf den Hinweis, dass man dafür Rezept oder Arzt vorzeigen muss, verschwand sie kurz und führte einen noch betagteren Herren vor, der mit zittrigen Fingern seinen Arztausweis (nein, Hakenkreuz war keins mehr drauf) herausfischte.
    *seufz*

    • Wenns mal ein Bibliotheksausweis wäre… naja.

      Aber solange der gute Mann seine Approbation noch hat, darf er (fast) alles für den Eigenbedarf kaufen. Und was er anschließend damit macht, liegt außerhalb der Verantwortung des Abgebenden…

  3. Oh jeh! Welch ein Faß hast Du hier aufgemacht! 🙂
    Ich erinnere mich einmal einen Ausländer bei mir gehabt zu haben, der auch etwas Rezeptpflichtiges wollte. Als ich dann eben meinen Spruch von Rezept und Arzt etc. herunterbetete, nahm er einen meiner Schmierzettel, schrieb auf, was er wollte und meinte dann, da hätte ich doch ein Rezept…..
    Da ich z.z. Als Springer/Vertretung meine Brötchen verdienen, kenne ich natürlich die Herren Ärzte der diversen Apotheken alle nicht. Was sie anreicht daran hindert freundlich zu sagen: „Sie kenn ich ja noch ja gar nicht. Ich bekomm XY.“ Aber dann tötlich beleidigt sind, wenn ich sie ebenso freundlich um ihren Ausweis bitte. Zum Glück ist ja i.d.R. eine PTA da, die mir dann bestätigen kann, daß es sich wirklich um einen Arzt handelt.
    Ich fordere hiermit, daß alle ApothekerInnen und PTAs Hellseher sein müssen, bevor sie in einer Apotheke auch nur das Licht anmachen dürfen……
    Liebe Grüsse aponette

  4. *hust*
    Ich erinnere mich da eher an die Apotheke, die sich bei Prednisolon massivst verlesen hatte… und statt 5mg 50 rausgab. Der Patient hatte die Anweisung: 2 Tage lang 6 Stück zu nehmen. Dann 2 Tage 5, 2 Tage… usw.

    und ja… wir haben sofort überprüft, was wir aufs Rezept gedruckt hatten. Da stand 5mg.
    Und dummer Weise hat keiner mehr den Patienten erreicht – erst nachdem er die 6 Tabletten genommen hatte (Ist aber alles gut gegangen *puh*).

    Aber mal weg vom Predni und hin zum „Arzt“:

    Menschen mit Doktorentitel (ob nun med. oder nicht sei mal dahin gestellt) sind nach den Lehrern eh die schlimmsten Patienten. Wissen alles, meistens besser, und lassen sich dann auch nicht mehr reinreden. Also auch nicht vom Dipl.med.-Arzt. Weil „der hat ja keinen Doktor“ (Zitat Ende).
    Lustiger Weise sind die Ärzte ohne Doktor (gehobenen Alters) wiederum die einfachsten Patienten. Wenn sie merken, da stimmt was nicht, passen sie auf – aber solange alles seiner Wege geht, sind sie glücklich und zufrieden. Und wenn es noch so lange dauert oder der behandelnde Jung-Kollege noch so verwirrt aus der Wäsche schaut. 😀

    • Auch Apotheken machen Fehler. Ich persönlich versuche zu selbigen zu stehen. Und sollte es mir passieren, (auch mit viel Aufwand) wieder gerade zu biegen.

      Und – *kicher* – ich hatte auch schon Rezepte, wo die Arztpraxis darauf bestanden hat, dass da eine 50St.-Packung aufs Rezept gedruckt war. Und das gescannte Image der Rezeptabrechnungsstelle zeigte gnadenlos die 100 St.-Verordnung. Was passiert, passiert. Ich find es wichtig, zusammen an der Lösung des Problems zu arbeiten, egal wer es diesmal verursacht hat…

      Ob mit Dottore-Titel oder ohne – ein halbwegs amtliches Dokument, in dem nachweislich die Identität zusammen mit der Berufsbezeichnung „Arzt“ gestanden hätte, hätte mir völlig gereicht … 😀

  5. Wieder mal was gelernt.. komme gerade von der Pharmama vorbei und hab mich schon festgelesen.
    Was ich mich aber ernsthaft frage ist: Wie oft hat diese Masche schon funktioniert?
    Beste Grüße
    Wednesday

    • Wilkommen auf meinem Blog!

      Die Frage ist natürlich so nicht zu beantworten, denn wenn einer mich auszutricksen schafft, merke ich es ja nicht. Und ich wollte dem guten Mann auch gerne seine Arzt-Approbation glauben, aber das Gesetz spricht leider nicht vom „Glauben“ sondern vom „versichern“.

      Es dürte aber gelten: Je schlechter es den Apotheken geht, und je mehr alle anderen Vertrags“partner“ ungestraft die Gesetze brechen können, wie es ihnen beliebt (z.B. unberechtiger Null-Retax), desto gleichgültiger werden die Apotheken diesen Rgelungen gegenüber werden, wie man es (auch schon) im (innereuropäischen) Ausland bereits beobachten kann.

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