Ich geh dann mal in den Knast…

…oder die korrekte Belieferung eines „T-Rezepts“.

Es gibt Patienten, die sind echt arm dran. Deren Diagnose lautet Multiples Myelom. Und wenn eine hochdosierte Chemotherapie nicht vertragen wird, kann als Alternative eventuell mit Thalidomid, oder als zweite Alternative dessen Abkömmling Lenalidomid behandelt werden. Und auch wenn diese Therapie in letzter Zeit etwas umstritten ist, kann damit durchaus ein guter Behandlungserfolg zu verzeichnen sein. 

Moment, Thalidomid, war da nicht etwas? Genau, Thalidomid war der Wirkstoff des Schlaf- und Beruhigungsmittels Contergan, welches viel Leid unter die Menschen, viel Abneigung gegenüber der pharmazeutischen Industrie, und auch als Folgeeffekt eine völlig neue Regelung zu Erprobung und Zulassung von arzneilichen Wirkstoffen in seiner Endkonsequenz gebracht hat. Der erste Punkt ist – da braucht keiner drüber zu diskutieren – übel, der zweite erwähnenswert, und der letzte Punkt ist natürlich zu begrüßen. Das war 1961.

Aber dann wurde um 1964 mehr oder weniger durch Zufall festgestellt, dass Thalidomid, welches in Ländern der „zweiten und dritten Welt“ immernoch hergestellt und gehandelt wurde / wird, eine erstaunliche Nebenwirkung besitzt. Bei Leprakranken konnten eine deutliche Besserung der Symthome unter Thalidomid beobachtet werden. Diese Entdeckung machte den Wirkstoff zur Nr. 1 der Leprabehandlung. Ungünstiger Weise traten dabei neue Missbildungsfälle durch Fehlgebrauch auf, da des Lesens unkundige Frauen, welche im Umfeld der behandelten Erkrankten lebten, das Piktogramm „Nicht bei Schwangerschaft!“ (eine durchgestrichene schwangere Frau) als Symbol „Zur Schwangerschaftsverhütung“ deuteten, was nicht nur zu einer neuen Generation thalidomidgeschädigter Menschen, sondern auch zu einem Abgabeverbot an Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter in Brasilien führte. Dieses Problem existiert aber noch heute, wenn ich einem Filmbericht, den ich vor wenigen Jahren sah, Glauben schenke.

Und mit weiterer Forschung an diesem Problem stellte man fest, dass Thalidomid auch noch ganz andere spannende Eigenschaften besitzt, die es zu erforschen, und mit deren Hilfe es das Leiden von Patienten zu erleichtern gilt. Bleibt das Problem der Fruchtschädigung (Teratogenität).

Damit dieses Problem nicht auch Deutschland überrollt, hat sich unsere allfürsorgliche Regierung – in Zusammenarbeit mit der EU natürlich – ein ganz tolles System ausgedacht. Die „T-Kartei“ und das „T-Rezpet“. Das „T“ steht logischer Weise für „Thalidomid“. Thalidomid-haltige und Lenalidomid-haltige Arzneimittel dürfen nur auf sogenannten T-Rezepten verordnet werden, und das auch nur durch dafür speziell aus- bzw. weitergebildete Ärzte. Diese Rezepte haben einen Durchschlag. Der Apotheker hat über den Zu- und Abgang dieser Arzneimittel eine Kartei zu führen, ähnlich der BtM-Kartei. Und die Rezeptdurchschläge hat er zu sammeln und einmal pro Quartal an das T-Register des BfArM zu schicken. Das ganze macht so ein Apotheker übrigens ohne Sondervergütung, denn an diesen wirklich teuren Arzneimitteln verdient er ja ach so gut, dass er sich nach zwei dieser Rezepte zur Ruhe setzen kann…

Diese Rezepte haben nun mehrere Extra-Felder zum ankreuzen. Das dürfte viele Ex-Pharmazie- und auch Ex-Medizin-Studenten an „Multiple-Choice-Prüfungen“ erinnern. Unter anderem muss der verschreibende Arzt mittels Kreuz bestätigen, dass die behandelte Person zum Zeitpunkt der Verordnung nicht schwanger war/ist, dass sie über das wachstums- und fruchtschädigende Potential aufgeklärt wurde – auch wenn es sich um einen männlichen Patienten oder um eine weibliche Patientin weit in der Menopause handelt – , und (Achtung, Auswahl!) ob das Medikament für eine zugelassene Krankheit (In-Label-Use) oder für eine nicht zugelassene Indikation (Off-Label-Use) eingesetzt wird. Also 4 Felder und 3 Kreuze. Diese Belehrungen müssen übrigens auch bei „Folgeverordnungen“ immer wieder durchgeführt (und mittels Kreuzen dokumentiert) werden. So weit, so einfach.

Nun gibt es aber ein „neues“ und ein „altes“ Formular, welche sich unter anderem in der Lage der Ankreuz-Kästchen unterscheiden. Das macht es dem Praxiscomputer extrem schwer, das richtige Feld zu treffen. Des weiteren muss die Dosierung angegeben werden, da die Reichweite des Rezepts 30 Tage (bei Frauen, auch wenn sie offensichtlich nicht [mehr] schwanger werden können) nicht überschreiten darf. Und das Rezept muss mit einem zweiten separaten Datum von Arzt unterschrieben sein. Es darf nur ein T-Arzneimittel auf diesem Rezept verschrieben werden, usw. usw. Die Anforderungsliste in diese Rezeptsorte ist lang.

Und warum freut sich der Apotheker nicht wie ein Schneekönig, wenn er so ein Rezept, was durchaus knapp 8.000€ wert sein kann, in der Hand hält?
Das hat mehrere Gründe.

  • Bei 7.912,02€ Verkaufspreis (und einem Warenumsatz von 6.447,00€) bleiben in der Apotheke 200,29€ Rohgewinn hängen. Das entspricht einer Handelsspanne von 3,0%. Das Geld will aber vorfinanziert sein, und davon gehen natürlich noch alle möglichen Steuern und Nebenkosten ab.
  • Das Retax-Risiko, so der Arzt einen Ausstellungsfehler gemacht hat – welcher dem Apotheker nicht aufgefallen ist – trägt voll und ganz der Apotheker. Und viele der krankenKassen nutzen Formfehler gnadenlos, um auf 0,00€ zu retaxieren, wie man hier sehen kann. Und die krankenKassen suchen auch ganz gezielt nach diesen Rezepten, um sie sehr genau zu überprüfen.
  • Das Rezept hat – inklusive Ausstellungsdatum – eine Abgabe(!)frist von 6 Tagen. Da diese Arzneimittel aber direkt bei der Herstellerfirma bestellt werden muss, ist die Abgabe kaum zu schaffen, wenn der Patient das Rezept nicht am Ausstellungstag über die Apo-Theke reicht.
  • Der ausstellende Arzt sitz meist – zumindest von Kuhdorf und Kleinstadt aus gesehen – sehr weit weg. Änderungen, die der Arzt gegenzeichnen muss, lassen sich also nicht so nebenbei organisieren. Stundenlang mit dem Auto zu fahren kann ich mir aber auch nicht leisten. Und das Rezept mit der Post zu schicken ist – na sagen wir mal – doch recht unsicher. Zumal ich das Rezept ja gar nicht beliefern darf, wenn ich selbiges wieder aus der Hand gebe zwecks Änderungswünschen.
  • Aber das beste kommt zum Schluss: Wenn mir ein Formfehler durch die Lappen geht, und ich den Patienten schnell und korrekt beliefere, und ihm damit sein Leben erleichtere, darf ich seit neuestem in den Knast, und zwar bis zu 1,5 Jahre. Ich wiederhole nochmals: Wegen eines Formfehlers und der trotzdem sicheren und korrekten Versorgung eines schwerkranken Patienten droht mir nicht nur finanzieller Regress in dramatischer Höhe, nein ich komme im Zweifelsfall hinter Gitter! [1]

Es klingt dabei jedes mal wie Hohn in meinen Ohren, wenn mir dass von der Apothekerkammer oder von den krankenKassen empfohlen wird, die Abgabe zu verweigern und den Patienten zur Rezeptänderung in die Arztpraxis zurückzuschicken. Denn „damit würde ich den Arzt ja erziehen.“ Wenn es für mich schon eine Weltreise ist, schicke ich einen schwerkranken Patienten natürlich solange zum Arzt – und der denjenigen dann wieder zu mir zurück – bis dem Patienten vor lauter Ping-Pong-Gespiele schwindelig wird. NA SICHER!

Dafür kann dann der Arzt so gut wie nie verstehen, warum der blöde Depp von Schubladenzieher für die krankenKassen Apotheker schon wieder Stress macht wegen der Verordnung. Dass es für den Apotheker im Zweifelsfall um 8.000 € und um 1,5 Jahre gesiebte Luft geht, ist der Rezept ausstellenden Zunft nur sehr mühselig zu erklären. Und ich gebe offen zu: Ich kann die Ärzte auch verstehen – nur sie verstehen mich nicht wirklich oft.

Und nun tratsche ich aus dem Nähkästchen: Ich habe bisher über 10 T-Rezepte gehabt – und es war keines dabei, welches 100% korrekt ausgestellt war. Wohlgemerkt durch einen Arzt, der eine extra Fortbildung machen musste, damit er diese Rezepte überhaupt beantragen und dann ausstellen darf.

Sollte sich in meinem Blog also mal zwei Wochen am Stück nichts mehr tun, bin ich entweder im Urlaub, oder ich lebe auf Staatskosten mietfrei in einer Einraumwohnung mit Außenschloss, denn dann habe ich wohl ein T-Rezept beliefert. Na, wer will da gerne mit mir tauschen?

Nachtrag: Wie einen die krankenKassen mal eben um fast 14.000€ erleichtern, findet man hier. Ich werde alle Stolperfallen bewusst nicht erklären, da für einige noch keine Retaxationen vorliegen, und ich die krankenKassen nicht auf tolle Ideen der Kapitalbeschaffung bringen möchte. Und hier findet man dann das Beispiel, wie man als Apotheke um 30.000€ erleichtert wird. Wohl gemerkt, dagegen Klagen sollte man lieber nicht – man könnte im Knast landen!

Nachtrag 2: Und hier gehts weiter mit der Betrachtung – diesmal mit den Hinweisen der AMK.

———————–
[1] Dass das ein Eintrag in das polizeilich Führungszeugnis gibt, und ich deswegen mit hoher Wahrscheinlichkeit anschließend meine Approbation verliere, so dass ich danach nicht mehr als Apotheker arbeiten darf, mit einem abgeschlossenem Hochschulstudium als Straßenkehrer aber überqualifiziert sein dürfte, steht noch auf einem anderen Blatt.

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60 Gedanken zu „Ich geh dann mal in den Knast…

  1. nicht ganz so krass (und teuer) eine Regelung, die ich heut erfahren habe…
    Normalerweise kenn ich die Prozedur (Optiker), dass bei Kassenpatienten über 18, die Anspruch auf KK-Leistungen haben, immer die Frage gestellt wird: zuzahlungsbefreit oder nicht. Auf den Brillenrezepten ist da kein Kreuzel zu machen. Im Fall, dass der Patient die gesetzliche Zuzahlung leisten muss, war es m.W.n. bisher immer so, dass die Festbeträge eingetragen wurden, untendrunter der Betrag der gesetzlichen Zuzahlung, um den sich ja die FB reduzieren und dann der entsprechende Gesamtbetrag. Fehlte das, kam das Rezept zurück zum „Nachbearbeiten“.
    Jetzt ist es so, dass da nix eingetragen wird, ich dem Kunden das ja aber trotzdem berechnen muss und das Rezept nur mit den Pos.nr. ausfüllen darf OHNE Zusatz. Bin mal gespannt, wann deswegen die Rezepte wieder zurückkommen…Wie handhabt ihr das in der Apotheke? Die rosa Zettel haben ja m.W.n. ein Feld zum Ankreuzen, aber gibt es auch welche ohne?

    Ich muss das noch mal genauer recherchieren… 🙂
    VG Elawen

    • Kein Kreuz oder bei „zuzahlungspflichtig“ oder zwei Kreuze -> zuzahlungspflichtig.
      Ein Kreuz bei „befreit“ -> zuzahlungsbefreit.
      Ansonsten bitte den Befreiungsausweis vorlegen – und dann wird das passend auf das Rezept geschrieben (per Hand).

      • also doch handschriftlich.. Ich kopier den Ausweis und tacker die Kopie an. Aber vermutlich wird euch dann die Tackernadel retaxiert O.o
        Ich geh morgen mal zu meiner KK und frag nach. Irgendwie muss das ja vernünftig zu lösen sein. 🙂

        LG Elawen

      • Das „antackern“ geht nicht bei Arzneimittelrezepten, da die Rezepte und die „Anhänge“ in der Abrechnungsstelle getrennt werden. Aber bisher habe ich bei „handschriftlich“ geänderten Rezepten bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Man muss nur den Gültigkeitszeitraum auftragen, und man muss das falsche Kreuz „wegmalen“. Dann geht es… kein Problem.

        Aber bei dem „Gebührenbefreiungskreuz“ geht es ja „nur“ um maximal 10€, bei den T-Rezept-Zusatz-Kreuzen geht es mal eben um 8.000€. Dafür sind einige manuelle Therapien möglich – vermute ich.. 😉

      • Ich habe schon Retaxierungen gehabt deshalb. Und wir sind so streng, das wir auch das gebührenbefreit Kreuz nicht gelten lassen, sondern uns IMMER den Befreiungsausweis zeigen lassen.
        Zudem vermerken wir das Ausstellungsdatum der Befreiung (sofern vorhanden) auf dem Rezept.
        Und dann bekommen wir von grössten deutschen Krankenkasse für ein solcherlei beschriebenes Rezept eine Retaxierung.
        Und dann wird es richtig irrwitzig, weil nämlich das Retaxcenter nicht in der Lage war, selber bei der Krankenkasse, von der Sie beauftragt wurden, nach den Befreiungen zu fragen, dass mussten wir dann anfordern und den Dep*** zufaxen…..

      • Ja, so etwas kenne ich auch. Kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Das lustigste war, als das Kreuz „verrutscht“ war, und ich dann bei der blöden Retax-Butze angerufen habe, ob da eigentlich auch nur EIN Mensch mit offenen Augen auf Arbeit sitzt, oder die Arbeitsplatzbeschreibung „Blindheit“ zwingend vorsieht. Antwort „Die Schreiben gehen automatisch raus, da schaut NIE wer drauf..!“ Zum weinen. Ich war so sauer, ich habe denen mit einer Rechnung gedroht.

        Glücklicher Weise habe ich so etwas recht selten…

    • hmm, so kenn ich das auch. Und da wurde der gesamte Rezeptwert gestrichen, nicht mal nur die Zuzahlung. Gut, zugegeben, es sind peanuts im Vergleich zu euren Summen, aber Kleinvieh macht halt auch Mist. Und dieses nervige Hin- und hertelefonieren, faxen/Mailen etc. was dann hintendran kommt, übersteigt oftmals den Wert des ganzen…:(
      Total irre, oder?

      • Ja, es ist total irre! Aber das versteht der Durchschnittspatient nicht. Und es dient dem Großkapital – oder meint irgendwer, der Helios-Klinikkonzern würde sich so etwas bieten lassen?

        Bei Kliniken ist es übrigens vertraglich so, dass bei einem fehlerhaften Retax (also nicht völlig falsch, sondern nur fehlerhaft) das Krankenhaus bei Einspruch 300€ sofort ZUSÄTZLICH bekommt und der Retax verfallen ist. Da prüfen die Kassen sehr genau, was sie als Schreiben rausschicken, und was nicht…

      • O.o
        achso… da fehlt dann natürlich die Zeit und die Kapazität, mal bei den normalen Apos die Augen aufzumachen… *ironieoff*

        wie sagst du immer so schön? Kranke Kassen…*kopfschüttel*

  2. Abgesehen davon, daß das Behördenwahnsinn ist, den man schon fast den Schildbürgern zutraut mal eine ganz praktische Frage:
    Auch bei „einfachen“ Physiotherapierezepten sind ja die Arztpraxen zu einem hohen Prozentsatz zu dämlich die korrekt auszustellen, hier gibt es aber die Möglichkeit die Dinger hin- und her zu faxen, damit man den Patienten nicht dreimal zwischen Arzt und Therapeut hin und her humpeln muss. Also Fax an Arzt, der ändert das Rezept entsprechend (inkl. Stempel und Unterschrift) und faxt es zurück an die Praxis. Hoffentlich…
    Das geht bei solchen Rezepten vermutlich nicht, oder? Wäre zu einfach…

    • Nein, natürlich geht das nicht. Änderungen auf Arzneimittelrezepten müssen vom Arzt handschriftlich unterschrieben und mit Datum versehen sein. (Ein Stempel ist derzeit nicht notwendig.)
      Dazu muss ich das Originalrezept aus der Hand geben – bei einem Wert, bei dem ich (in diesem Fall bereits) 7.800€ (Einkaufspreis und Endmärchensteuer) auf der Soll-Seite stehen habe… Ist verständlich, dass ich das nicht ohne Aufsicht wieder herausrücken will, oder?

  3. Wir hatten, in meiner aktuellen Stelle, bis dato 5 T-Rezepte für eine Patientin, bis die Dame verstorben ist. (Glücklicherweise kannte ich die T Rezepte und die korrekte Belieferung aus meiner vorherigen Stelle.)
    Nicht EIN Rezept war richtig ausgestellt!!
    Die Praxis, eine onkologische Schwerpunktpraxis, war natürlich in Grossstadt und somit 30 Kilometer von uns in Kleinstadt weg. Die Patientin fuhr immer mit TaxiSchein zur Behandlung, ich hatte Ihr mit dem Ersten Rezept genau erklärt, wie das Rezept richtig ausgestellt wird, und trotzdem war es jedesmal falsch.
    Was soll ich eine arme Dame durch die Gegend jagen, wenn es eigentlich Aufgabe der Praxis wäre, ein korrekte Rezept auszustellen?
    Also setzte sich eine PTA ins Botenauto und fuhr in die Praxis, um das Rezept ändern zu lassen. Sie war hin und zurück plus Wartezeit immer wenigstens 2 Stunden unterwegs. (Spritkosten, Parkgebühren, 2,5 Stunden Arbeitszeit einer PTA)
    Wir hatten schon beim ersten Mal eine Arbeitshilfe zum korrekten ausfüllen des T Rezeptes von der Herstellerfirma dabei, um es der Praxis einfach zu machen.
    Die arroganten Damen von der Anmeldung, wollten diese Ausfüllhilfe aber nicht haben, da Sie meinten, das nicht zu brauchen.
    (Die Patientin erzählte uns von ständig wechselnden Personal und einer unangenhmen Atmosphäre.)
    Der Arzt hat diese Rezepte nämlich gar nicht selber ausgefüllt, sondern hat es an „Frau Doktor Spechstundenhilfe“ abgedrückt.
    Beim 3ten Rezept habe ich der Praxis dann angedroht, in Zukunft Ihnen die Benzinkosten in Rechnung zu stellen.
    Wir wollten nämlich das 7000 Euro Rezept nicht der Post anvertrauen.
    Oder steckt ein normaler Mensch 7000 Euro in einen Umschlag und verschickt diesen per Post?
    Das Ende vom Lied, beim 5ten Rezept (das letzte Rezept, ehe die Patientin verstarb), welches auch durch unsere PTA in die Praxis gebracht wurde, um die Kreuze richtig zu setzen, wurde bei der Änderung, falsch gekreuzt!
    Das fiel erst auf, als das Rezept schon in der Abrechnung war.
    Die Krankenkasse hat ein Jahr Zeit um eine Retaxierung durchzuführen.
    Ich mache 3 Kreuze, wenn das Jahr demnächst rum ist.
    Für das Fachpersonal unter uns:
    Es waren zwar 3 Kreuze gesetzt, aber es wurde sowohl in label als auch off label use angekreuzt.

    Merke, für die nächsten T Rezept Änderungen nach Grosstadt, muss dann der Apotheker an seinem freien halben Tag fahren……

    • nee jetzt, oder? Sach mal, wusste der Doc überhaupt vom Verhalten seiner MFA´s? Und wenn jemand von der herstellerfirma mal in der Praxis aufgekreuzt wäre?
      Manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln..

      (und Überstunden resp. freie Zeit werden in der Wertung doppelt angerechnet, oder? *fg* Vielleicht solltet ihr den Damen wirklich mal ne Rechnung aufmachen: Sprit, Parkkosten, Lohn- plus Nebenkosten für die Zeit der PTA, die euch ja in der Zeit nicht zur Verfügung steht, usw.usf. Mal gucken, wie schnell sie das lernen.. *bösguck*

      • Meiner Erfahrung nach ist das eine gute Idee, aber überhaupt nicht durchzusetzen (mit den Zusatzkosten). Um so schwerwiegender ist, dass der Arzt das Rezept offensichtlich nicht selber ausgefüllt hat. Ich würde mir an der Stelle tatsächlich überlegen, mal eine nette Information an die KV zu schicken, dass der T-Arzt sich nicht um seine T-Rezepte kümmert. Da ist die Chance des Lern-Effekts wahrscheinlich höher. (Wobei das auch eine fiese Art ist, zu reagieren.) Aber bei BtM-Rezepten ist das Verhalten mindestens genauso mies…

        Die Rechnungslegung hat nämlich den Nachteil, dass man schon mal mit Rechnungsstellung die MwSt. abführen darf, wenn man die Rechnung aber nicht bezahlt bekommt – was in diesem Fall sehr wahrscheinlich ist – ist die MwSt. aber beim Finanzamt, und die rücken die Kohle nicht mehr raus… 😦

      • naja, es ist aber auch fies, dass jedesmal einer aus der Apo antanzen muss und dann noch nicht mal das Rezept richtig ausgefüllt ist. Wenns wirklich nur um die Ecke wäre, würde sich glaub ich auch keiner wirklich aufregen, obwohls auch nervig ist.
        Blöde Frage an Boreal: Seid ihr die einzige Apo mit diesem Problem oder betrifft das mehrere? Dann würd ich mich mit den Kollegen zusammentun und gemeinsam bei der KV vorstellig werden…

      • ja schon klar 🙂 ich meinte eigentlich Boreals direkte Nachbarschaftskollegen…Denn wenn es in Kleinstadt mehrere Apos betrifft und in Großstadt vlt. auch noch ein oder zwei, kommt das m.M.n. im Großpack besser an, als wenn da so ein einzelner kleiner Apotheker aufschlägt und gegen diesen Doc motzt 😉

      • Meines Wissens nach gibt es nicht SO viele T-Patienten. Die jeweils passende Apotheke zu finden, dürfte schwer sein. Welcher Apotheker gibt schon gerne zu, sich solchen Retax-Risiken auszusetzen? Macht auch bei der Bank einen ganz schlechten Eindruck. Und genau aus diesem Grund gibt es schon Apotheken, die Rezepte mit Einzelpositionen über 500€ in der Belieferung ablehnen…. Traurig, aber wahr.

      • Elawen,
        Dieses Problem haben alle Apotheken.
        Der Fehler liegt im System. Wir werden für Fehler, die andere machen, bestraft.
        Jede Apotheke in Deutschland klappert in regelmässigen Abständen die umliegenden Arztpraxen ab, um fehlerhaft ausgestellte Rezepte ändern zu lassen.
        Früher, in der guten alten Zeit, hat der Apotheker diese Fehler einfach selber geändert. Heutzutage unterstellt die Krankenkasse dem Apotheker aber, das er vorsätzlich betrügt.Daher muss jede Änderung auf dem Rezept vom Arzt abgezeichnet werden. Ein Grossteil dieser Änderungsrezepte sind übrigens die Aut idem Kreuze, weil der Patient sich weigert, schon wieder eine neue Schachtel seines Medikamentes zu bekommen….
        Bei Arztpraxen, die weiter weg sind, hat es sich ausserdem eingebürgert, das die Apotheke der Praxis Briefumschläge mit schon aufgeklebter Briefmarke zur Verfügung stellt.
        Da freut man sich dann doppelt, wenn so einBriefumschlag in der Apotheke ankommt, mit einem Rezept, welches Korrigiert werden musste, weil die Arztpraxis das erste falsch ausgestellt hat oder noch schöner, der Briefumschlag enthält zum Beispiel eine Krankmeldung, die wir dann bitte stante Pede per Boten zum Patienten tragen sollen. (Warum sollen wir für sowas als Apotheke Freiumschläge stellen?)
        Und besönders schön sind Arztpraxen aus „ArschderHeide“, die keine BTM Rezepte verschicken und ausserdem nur an 3 Tagen jeweils 2 Stunden Sprechzeit haben. Die muss man dann nämlich persönlich dort abholen……
        LG Boreal

      • Hör bloß auf mit „verschickten BtM-Rezepten“. Die kommen immer nach 8 Tagen an. Da hätte man sie dann schon vorgestern beliefern müssen… Keine Ahnung, was da die Post immer so lange braucht..! *seufz*

      • BTM Rezepte….. irres Gekicher. Musst du jetzt beim Druck auch immer ein extra Feld über dich ergehen lassen, ob es ein neues oder altes Rezept Formular ist, bezüglich des Abgabe Datums der Apotheke welches bei den neuen Formularen aufgedruckt werden muss?
        Ist das nun eine neue Retax Falle?
        Sprich, neues Formular, Abgabedatum nicht eingedruckt= Nullretax ?

      • Die neuen Rezepte sind doch so schick schräg schraffiert. Weil die alten so oft gefälscht wurden… (Im Ernst, bei den ganzen Infos, die ich in den letzten 5 Jahren bekommen habe, welche laufenden BtM-Rezept.-Nummern gerade wieder geklaut wurden, mit Arztstempel und Unterschrift vorversehen natürlich, da braucht man keine „nachzudrucken“)

        Aber BtM (alt und neu) ist doch Pille-Palle gegen T (alt und neu), denn da habe ich jetzt immer 2x angekreuzt drauf. Mit dem Praxiscomputer an der Stelle, wo die Felder auf den neuen Rezepten sitzen WÜRDEN, und mit der Hand da, wo auf dem alten Rezept die Kreuzchenfelder WIRKLICH sind. Was mich jedes mal zu einem Roman auf dem Rezept animiert, der Retaxstelle schon mal vorab zu erklären, dass die maschinellen und manuellen Kreuze das gleiche bedeuten… *seufz*

      • Eine Ablehnung der Belieferung von ArzneimittelRezepten ist auch nicht erlaubt!

  4. Ganz klar in Deutschland: wenn Du ein guter Apotheker bist und für Deine Patienten da bist, wirst Du bestraft. Und damit nicht nur der eine Patient etwas davon hat auch noch grad finanziell so, dass die Apotheke dann irgendwann zumachen muss.
    Entzückend.
    (Ich hab mir übrigens erlaubt, den Post zu verlinken)

  5. So, ich habe gerade als Nachtrag noch zwei Retax-Beispiele an den Artikel angehängt – für alle, die glauben, ich erzähle hier was vom Pferd(chen) und wolle nur die krankenKassen madig machen…

  6. interessante Sache – aber mich wundert eines: Wieso koster dieser berühmte T-Wirkstoff, der in den 60ern von Grünenthal für ein paar Groschen vertickt wurde, plötzlich 8.000 T€????

    Nix verstehn!

    • Die Diskussion hatte bei Pharmama schon mal mit McCloud, glaube ich. Einerseits ist der „teure“ Wirkstoff das Lenalidomid. Und andererseits müssen schweineteure Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei den Onkologie-Patienten beigebracht werden. Hinzu kommt der Umgang mit einer stark teratogenen Substanz. Forschung kostet nun mal Geld…. Und Celgene will auch leben 😉 Im Zweifelsfall bezahlt es ja die Apotheke, und nicht die Kasse. Der Hersteller kommt schon zu seinem Geld, und der Patient zu seinem Arzneimittel…

      • Ja, aber T€ ist die offizielle Abkürzung für „Tausend €uro“. Das führt sonst zu Verwirrung, wenn ich das unkommentiert stehen lasse. (Ich will ja Deinen Kommentar nicht editieren, auch wenn ich es kann…)

      • Jupps. Offiziell. Im Finanzsektor spricht man nicht von 1k€ – das wäre Physik – sondern von 1T€. Man misst die Sprengkraft von A-Waffen ja auch nicht in Mkg (Megakilogramm) sondern in kt (Kilotonnen) und nicht in Gkg (Gigakilogramm) sondern in und Mt (Megatonnen) TNT.

        Auch bei der Anwendung von Abkürzungen ist die Berücksichtigung des Bezugssystems wichtig, 😉

        Das ist wie der Unterschied zwischen Terrabit und Terrabyte. Nur zwei Buchstaben und ein falsches Bezugssystem, und schon ist alles anders… 😀

  7. „Das ist wie der Unterschied zwischen Terrabit und Terrabyte. Nur zwei Buchstaben und ein falsches Bezugssystem, und schon ist alles anders… :-D“

    Es gibt aber keine erdigen Bits oder Bytes!.
    Die Maßeinheit, die dir vorgeschwebt ist, schreibt man nit mit einem „r“ ;-).

    • Ja, ist klar. Vertippseln darf sich jeder mal!

      Der C64 hatte hingegen nur 64kByte (bzw. in diesem Falle 512kBit oder auch 0,5MBit, was sich natürlich viel besser abhört, aber als Maßeinheit Quark ist).

      Ansosten: Goto 10 😀

  8. Andere Wirkstoffe, die fruchtschädigend sind, bekommt man aber durchaus für weniger Aufriss, oder?
    Ich hatte mal, damals war ich jung und naiv, einen Kater mit chronischer Zahnfleischentzündung. Dem hätte Thalidomid wahrscheinlich ziemlich gut geholfen, weil es das Verhältnis von Th1 zu Th2 Antwort des Immunsystems verschieben kann. Keine Chance bei uns – wahrscheinlich käme ich leichter offiziell an Heroin als an Thalidomid.

    • Das (mit dem Erwerb von teratogenen Wirkstoffen) kommt auf das Problem drauf an. Die meisten teratogenen Wirkstoffe sind so teratogen, dass es im Zweifelsfall zu einer Abstoßungsreaktion kommt, weil entweder das Erbgut geschädigt wird, oder die Entwicklung lebenswichtiger Organe soweit gestört wird, dass der Fötus (gegebenenfalls) stirbt. Das ist bei Thalidomid eben nicht der Fall – es schädigt ja auch nicht das Erbgut, sondern greift in die Entwicklung des Fötus – und hier bei eben „nicht lebenswichtigen Organen“ – ein. Hier eine Übersicht zu teratogenen Arzneimitteln, hier ein etwas ausführlicherer Vortrag, was so spontan besser oder schlechter geeignet erscheint in der Schwangerschaft. Prinzipiell ist es immer ein Abwägen zusammen mit dem behandelndem Arzt, gerade bei Erkrankungen wie Epilepsie, aber manches geht halt schon, und anderes sollte man besser bleiben lassen.

      Der Probleme mit Thalidomid sind ja zweierlei: Einerseits ist es so dramatisch negativ vorbelastet, und andererseits muss (unter anderem) die Bundesregierung für Schäden (mit) aufkommen. Daher hat sie ein dramatisches Interesse daran, dass keine neuen Vorfälle auftreten…

      Thalidomit gegen chronische Zahnfleischentzündung einzusetzen, zumal bei einer Katze – da lehne ich mich nicht aus dem Fenster, tierexperimentelle Daten zu Katzen konnte ich nicht ausmachen. Wie es bei Katzen mit der Verstoffwechselung über Cytochrome P450 aussieht, weiß ich nicht. Ich halte die Grundidee aber für gewagt. Denn „Das Zytostatikum Thalidomid hemmt die Proliferation bestimmter hämatopoetischer Tumorzellen, fördert die T-Zell-vermittelte und NK-(Natural Killer)-Zell-vermittelte Immunität, unterdrückt die übermäßige Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha)-Produktion und hemmt die Angiogenese. Die Substanz besitzt antineoplastische, antiangiogene, antiinflammatorische und immunmodulierende Eigenschaften.“ Ich hätte betreffend der Entzündung (wenn es darum gegangen wäre) wohl eher einen Abstrich machen lassen, und mal geschaut, was man so an (katzenverträglicher) Antibiose durchführen hätte können…

      Dass man Diamorphin hinterm Bahnhof (recht einfach) bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Man frage lieber nicht nach der Qualität… 😉

      • Was die Katze angeht: der Kater hatte eine chronische Form der Zahnfleischentzündung, die mit Antibiotika und Cortisol über die Jahre nur noch unzureichend behandelbar war. Das ganze ging über mehr als 5 Jahre und er war austherapiert. Ich hätte die Behandlung mit Thalidomid gern ausprobiert, aber das war unmöglich.

        Hier gibt es Informationen zu dieser experimentellen Behandlung http://www.dr-addie.com/treatment.htm

      • Also wenn ich die Seite richtig verstehe, sind die Erfolgsaussichten der Behandlung eher schlecht, und die Behandlung mit Thalidomid müßte man möglichst früh beginnen, um eine sinnvolle Wirkung überhaupt erhoffen zu lassen. Bisher wurden ingesamt 4 Katzen so behandelt, und ein wirklicher Behandlungserfolg (oder gar -durchbruch) konnte nicht erzielt werden.

        Ohne Deinem Kater etwas böses zu wollen – ich vermute, das ganze hätte kaum zusätzlichen Therapieerfolg erwarten lassen.

  9. Wie man in Deutschland mit den Apotheken/Apothekern umgeht, das geht auf keine Kuhhaut!
    Auch wenn es euch nichts nützt: mein herzlichstes Beileid! Dafür ist doch keiner Apotheker geworden… 😦

    • Richtig. Ich bin dafür auch nicht Apotheker geworden. Aber ich bin von Politik und krankenKassen dazu degradiert worden, unter finanzieller Geiselhaft den KassenSchubladenKasper zu machen. Und es macht mir wirklich keinen Spaß (mehr). Aber jetzt umzuschulen ist auch ein wenig schlecht…

  10. Uiiii *schluck*
    Ich habe mich mal intensiv mit BtM-Rezepten und dadruch auch mit Retaxierung beschäftigen müssen/dürfen. Und fand das schon harten Tobak: Es ist eine Unverschämtheit, dass die Apotheken für die Nachlässigkeit der Ärzte den Kopf hinhalten bzw. die Kasse aufmachen müssen. Kooperation im Sinne des Patienten findet nur sehr selten statt. Traurig das.
    ‚Was mich interessiern würde: Gibt es mehrere Hersteller von Thalidomid-Präparaten?

  11. Lieber Gedankenknick,
    „… Geldstrafe oder Freiheitsstrafe BIS ZU einem Jahr.“
    also kommst Du bei guter Führung nach 2/3 wieder raus, also nur 4 Monate im Knast, und nicht
    1,5 Jahre. Das ist doch nicht soooo schlimm, oder?
    Gruss Landkrauter

    • Bei 3% Handelsspanne wegen eines Formfehlers in den für 1 Jahr in den Knast zu gehen, finde ich schon recht … krass! Zumal ich selber für etwas haftbar gemacht werde, was ein anderer zu verantworten hat, für das man die Kontrolle aber auf mich auslagerte.

      Es ist ungefähr so, als wenn die Polizei ein Auto blitzt, dessen Fahrer grad keinen Führerschein dabei hat, und deswegen wird dem Beifahrer der Führerschein entzogen, denn „er hat im Auto gesessen und hätte den Fahrer kontrollieren und beeinflussen müssen!“ Ich weiß, der Vergleich hinkt rechtlich an allen Ecken und Enden…

      …aber just heute hat das AMK zu selbigem Thema eine Information losgelassen, die mich wiederum fassungslos zurück läßt, und über die ich bald einen Artikel bloggen werde.

  12. Brrrrrrrrrrrr.

    Und das alles nur, weil Deutschland ein gebranntes Kind ist bezüglich Thalidomid, während in den USA eine FDA-Mitarbeiterin auf zusätzlichen Versuchsdaten bestanden hatte – und so eine Katastrophe verhinderte.

    Dabei kann jeder Arzt Medikamente verschreiben, mit denen man schwere und irreversible Schäden verursachen kann.

    Als Mittelweg könnte der Arzt doch auch Schwangerschaftstests verschreiben. Bei den Preisen von Thalidomid fällt ein Test pro Tag auch nicht mehr ins Gewicht. Und die Patientin lässt man einen Wisch unterschreiben, dass sie die Tests gewissenhaft durchführen muss und dass sie sich im Fall einer Schwangerschaft beim Arzt melden muss. Zusammen mit einem netten Foto eines Thalidomid-geschädigten Kindes.

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