Ich breche eine Lanze für Globuli!

 

Da in den verschiedenen Foren und Blogs ja immer auf den armen kleinen Kügelchen (von lat. „Globus“) herumgehackt wird, will ich heute die Verteidigung antreten. Natürlich rede ich nicht von denen aus Zucker, die man mit „Nichts“ beträufelt, damit danach „etwas“ – nämlich der Plazebo-Effekt – ist. Ich rede von den Globuli, die eine Sonderform der Zäpfchen [1] zur vaginalen Anwendung darstellen. Und – das muss ich hier betonen – habe ich bei Pharmama noch nichts darüber gefunden, so dass ich hoffentlich etwas „neues“ präsentiere.

Diese Globuli sind eine – außerhalb der Ausbildung – etwas in Vergessenheit geratene Arzneiform. Hergestellt werden sie zumeist aus „Glycerolgelatine“, einem Gemisch aus 1 Teil Gelatine, 2 Teilen Wasser und 5 Teilen Glycerol, welches sehr verträglich für die Vaginalschleimhaut ist. Eingearbeitet wurden früher hauptsächlich Nystatin und Clotrimazol, zwei Wirkstoffe gegen Pilzinfektionen. Aufgrund der preiswerten großindustriell hergestellten Alternativen sind die Globuli vaginale jedoch aus der Mode gekommen. Wie man sie trotzdem herstellen kann, will ich hier kurz vorstellen: Weiterlesen

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