Ungefährliche Homöopathie…

Während eines längeren Beratungsgesprächs über dies und das kam dann eine spezielle Frage zu einen speziellen Problem, welches sich offensichtlich (meines Wissenstands nach) nicht so ohne weiteres mittels Selbstmedikation lösen läßt, und welches m.E. einer genaueren Diagnosestellung bedarf.

[Ich] Ich denke, da sollten Sie mit einem Arzt drüber reden. Entweder mit Ihrem Hausarzt, oder mit einem […]-Facharzt.
[Patient] Ich kann im Augenblick nicht zum Arzt.
??? (Dies dürfte meinen Gesichtsausdruck korrekt wiedergeben.)
Wissen Sie, ich bin derzeit doch beim Homöopath…

Lieber unbekannter Homöopath,

wenn es bisher noch keinen Beweis dafür gegeben hat, dass die Homöopathie schaden kann, kann habe ich nun einen. Wenn die „Behandlung“ bei Dir verhindert, dass der Patient einen Arzt aufsucht oder die homöopathischen „Behandlung“ eine sachgerechte Diagnose auch nur verzögert, dann schadet das im Zweifelsfall dem Patienten! Wenn Du nicht weiter kommst bei der „Behandlung“ eines Patienten, dann schicke ihn gefälligst zu einem Arzt! Und sage dem Patienten, dass Du nicht weiter kommst und dass deswegen ein Arzt [1] gefragt ist. Das wäre fair gegenüber Deinen „Patienten“, denn auch für Dich sollten diejenigen, die zu Dir kommen, „Schutzbefohlene“ sein. Und einem Schutzbefohlenen ist man verpflichtet, auch mit dem Hinweis, dass man selber in dem fraglichen Augenblick nicht nützt oder durch Unterlassung sogar schadet.

Hochachtungsvoll, Gedankenknick

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[1] Also ein richtiger Arzt (der Du wahrscheinlich nicht bist) mit einer Approbation (die Du wahrscheinlich nicht hast). 

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Homöopathische Rettungsstelle

Bezugnehmend auf diesen Artikel von Hermione, in dem es um einem Werbespot einer kranken Kasse geht, die mit ihrem Homöopathie-Budget wirbt, und den ich hier nicht wiedergeben möchte [1], hat mich turtle of dooms Kommentar an ein Video erinnert, über welches ich einmal in einem anderen Blog [2] gestolpert bin. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten:


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