Schrei! Vor Glück..!

Zwei Berufsgenossenschaftsrezepte. Ein Berufsunfall also [1]. Eine Schmerzeinreibung. Eine Knöchelbandage [2]. So weit, so langweilig.

Ein Blick auf den Unfallbetrieb [3] läßt mich stutzen. Ein ganz großer Schuhversender.

Aha. Knöchel umgeknickt beim Schuhversand? Ob die da wohl auch top modische ArbeitssicherheitsSchuhe anbieten? Die würden das Umknicken effektiv verhindern [4].  

Warum habe ich nur den Verdacht, dass im Unfallmoment nicht vor Glück geschrien wurde..?

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[1] Ein Berufsunfall ist alles vom „Schnitt am Kopierpaier beim Lochen“ bis „Ausscheiden aus dem Berufsleben aufgrund abgetrennten Cerebrums beim Versuch der Instantsetzung der Gebäudesäge“. Und alles, auch der kleinste Pieks, ist (theoretischer Weise) ins „Verbandbuch“ einzutragen. Hat mich die Berufsgenossenschaft belehrt.
[2] Die ich ans Sanitätshaus weiterreiche, weil (fast) alle gesetzlichen KrankenKassen seit mehreren Jahren meinen, ich sei zu blöd, selbige korrekt anzumessen. Daher habe ich keine auf Vorrat mehr rumzuliegen. Lohnt sich einfach nicht.
[3] Bei Rezepten zu Lasten einer BG muss entweder Unfalltag und Unfallbetrieb, oder eine bereits vergebene interne Bearbeitungsnummer angegeben sein. Sonst lehnt die BG die Erstattung ab.
[4] Zumindest die knöchelhohen. Und die mit Stahlkappe nach DIN vorne drin verhindern auch Quetschungen der Zehen, sofern mit dem Hubwagen über den Fuß gefahren wird.

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Halloween in der Apotheke

Angeregt durch andere Grafik gestaltende Blogger, allem voran natürlich Pharmama, habe ich mich auch mal an einem Cartoon versucht. Nun, ich war – zumindest bisher – nicht unbedingt der Künstler vor dem Herrn. Hier ist das Ergebnis, zum vergrößern anklicken:

cartoon001

Natürlich interessiert mich Eure Meinung zu meinem Kunstwerk Bleistift-Verbrauch.

Mit Überlichtgeschwindigkeit

Ich habe heute um ca. 14.10Uhr ein Fax reinbekommen mit Absender-Kennung des heutigen Tages, aber Sendezeit 15.59Uhr. Gemäß einiger eher umstrittener Auslegungen der speziellen Relativitätstheorie führt eine Bewegung mit Überlichtgeschwindigkeit durch die Raumdimensionen zu einer Bewegung entgegen des Zeitflusses durch die Zeitdimension. Das läßt für mich nur zwei Schlüsse zu:

Entweder es hat ein echtes Problem beim LHC im CERN gegeben [1], und die Telekomiker haben die Gunst der Stunde genutzt und fragliche Fax-Daten durch ein stabiles Wurmloch zu mir umgeleitet.

Oder der Absender hat sein Fax ein wenig falsch eingestellt.

Es ist aber ein schönes Gefühl, jetzt schon Versorgungsprobleme zu lösen, bevor sie überhaupt auftreten… 😉

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[1] Obwohl der Nachweis der Möglichkeit zur Schaffung eines künstlichen schwarzen Lochs und damit stabiler Wurmlöcher neben den offensichtlichen Problemen sicherlich ein netter wissenschaftlicher Durchbruch wäre.

Dosenfleisch aus Südtirol

Wenn einer etwas Dosenfleisch bekommt, dann hat er was zu erzählen. Ich finde es ja ganz witzig, mich über solche Machwerke auszulassen, und daher möchte ich dem geneigten Leser dieses Kleinod des unsinnigen Strom- und Speicherplatzverbrauchs nicht vorenthalten. Und so begab es sich, dass sich plötzlich und ungefragt folgendes Anschreiben in meiner Mehl-Box anfand: Weiterlesen