Notdienst-Klassiker: Der Schwangerschaftstest

Es ist dunkel. Irgendetwas stört gerade… Ring ring ring! …Ich blicke mich orientierend um… Ring ring ring! …Richtig, ich habe gerade Notdienst [1]. Ich taste nach meinem Hemd und nach meiner Uhr. Die phosphoriszierenden Punkte zeigen mir 8.00Uhr. Kann nicht sein! Ich drehe die Uhr so, dass die Krone rechts zeigt – ah ja – 2.30Uhr. Das scheint besser zu stimmen. Ich muss gerade eingeschlafen gewesen sein, denn das Problem davor war um 1.55Uhr abgearbeitet… Ring ring ring! … Ach richtig, da war ja noch was. Die Notdienst-Klingel ist es nicht, also muss es wohl das Telefon sein. Da ich mich jetzt geistig so halbwegs eingenordet fühle, nehme ich den Hörer in die Hand: Weiterlesen

Tüten gibts doch sonst geschenkt…

NixTueteUnd es begab sich zu einer nachmittäglichen Zeit, als die Frühlingssonne kräftiger schien, die Welt sich erwärmte, Blumen ihre in allen Farben erstrahlenden Blüten lasziv wild herumtollenden Insekten entgegenreckten, und die restliche Fauna allenthalben ihren Bewegungsdrang und Lichthunger auslebte, dass eine größere Gruppe jugendlichen Weibsvolks, geschätzt vielleicht 10 oder 12 Pubertärinnen, sich vor der Apotheke versammelte und lachend und kichernd immer wieder einzelne ausgewählte Individuen mittels Einsatzes einer vielzahl kräftiger Arme Richtung Eingangstür ausspie, nur damit diese Einzelpersonen erst kreischend und dann heiter aber mit viel gegacker und gezeter wieder in der Gruppe abtauchen konnten. Eine Weile sah ich dem bunten Treiben zu [1], bis dann doch mein Mitleid mit der Automatiktür, die schon vor lauter auf und zu weder ein noch aus wußte, obsiegte, und ich also gen Volksauflauf schlenderte um zu schauen, ob und wenn ja wie ich diesem ausgelassenem Hort jugendlicher Versammlungsfreiheit meine Unterstützung antragen könne. Weiterlesen