psychotroper Schengen-Raum

Aus gegebenem Anlass bitte ich alle anwesenden Patienten, die ein Arzneimittel, welches ihnen auf einem gelben Rezept (mit Durchschlag) verordnet wurde, regelmäßig oder unregelmäßig einnehmen und daher bei einem Auslandsaufenthalt mit sich führen müssen, folgende Information dringend zu beachten: Weiterlesen

Schrei! Vor Glück..!

Zwei Berufsgenossenschaftsrezepte. Ein Berufsunfall also [1]. Eine Schmerzeinreibung. Eine Knöchelbandage [2]. So weit, so langweilig.

Ein Blick auf den Unfallbetrieb [3] läßt mich stutzen. Ein ganz großer Schuhversender.

Aha. Knöchel umgeknickt beim Schuhversand? Ob die da wohl auch top modische ArbeitssicherheitsSchuhe anbieten? Die würden das Umknicken effektiv verhindern [4].  

Warum habe ich nur den Verdacht, dass im Unfallmoment nicht vor Glück geschrien wurde..?

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[1] Ein Berufsunfall ist alles vom „Schnitt am Kopierpaier beim Lochen“ bis „Ausscheiden aus dem Berufsleben aufgrund abgetrennten Cerebrums beim Versuch der Instantsetzung der Gebäudesäge“. Und alles, auch der kleinste Pieks, ist (theoretischer Weise) ins „Verbandbuch“ einzutragen. Hat mich die Berufsgenossenschaft belehrt.
[2] Die ich ans Sanitätshaus weiterreiche, weil (fast) alle gesetzlichen KrankenKassen seit mehreren Jahren meinen, ich sei zu blöd, selbige korrekt anzumessen. Daher habe ich keine auf Vorrat mehr rumzuliegen. Lohnt sich einfach nicht.
[3] Bei Rezepten zu Lasten einer BG muss entweder Unfalltag und Unfallbetrieb, oder eine bereits vergebene interne Bearbeitungsnummer angegeben sein. Sonst lehnt die BG die Erstattung ab.
[4] Zumindest die knöchelhohen. Und die mit Stahlkappe nach DIN vorne drin verhindern auch Quetschungen der Zehen, sofern mit dem Hubwagen über den Fuß gefahren wird.